Psychotherapie

Psychotherapie,
die an die Ursachen geht

Privatpraxis nach dem Heilpraktikergesetz – kurzfristige Termine, geschützter Rahmen, Ihr Tempo.

Jürgen Kühn

Psychologe (M.Sc.) · Heilpraktiker für Psychotherapie

Worum es geht

Was eine Psychotherapie eigentlich tut

Psychotherapie ist keine geheime Technik und nichts, dem man sich ausliefert. Sie ist ein geordnetes Gespräch über das, was belastet – mit dem Ziel, zu verstehen, woher es kommt, es Schritt für Schritt zu bearbeiten und im besten Fall aufzulösen, statt es nur auszuhalten.

Was Sie zu mir führt, ist meist das, was oben sichtbar ist: eine Angst, eine Erschöpfung, schlaflose Nächte, ein Druck, der nicht mehr weggeht. Erfahrungsgemäß kommen wir recht bald auf die Themen, die darunter liegen – und genau dort lässt sich etwas bewegen.

Ein Symptom ist selten das Problem. Meistens ist es der Hinweis darauf.

Zwei Ebenen

Was sich zeigt – und was darunter liegt

Fast immer gehört beides zusammen. Die eine Seite ist der Anlass, mit dem Menschen anrufen. Die andere ist das, was wir in der Therapie tatsächlich bearbeiten.

Was sich zeigt

Anlass · Symptom

  • Ängste, Panik oder ein Vermeiden, das immer größer wird
  • Erschöpfung, innere Leere, das Gefühl nur noch zu funktionieren
  • Anspannung, die auch abends nicht nachlässt
  • Schlaf, der nicht mehr erholt
  • Grübeln, das sich immer im selben Kreis dreht
  • Niedergeschlagenheit, die länger bleibt als üblich

Was darunter liegt

Ursache · Hintergrund

  • Unverarbeitete Ereignisse – bis zurück in die Kindheit
  • Eine Beziehung zu den Eltern, die bis heute nachwirkt
  • Denk-Muster, die einmal geholfen haben und heute bremsen
  • Ein Selbstwert, der sich nie richtig aufbauen konnte
  • Ungelöste Konflikte in Partnerschaft oder Familie
  • Ansprüche an sich selbst, die niemand erfüllen könnte

Wie es abläuft

Verstehen, bearbeiten, stabilisieren

Am Anfang steht ein Gespräch, in dem Sie erzählen und ich schon damit beginne, mit Ihnen zu reflektieren und Themen einzuordnen. Sie müssen nichts vorbereiten und nichts richtig formulieren. Am Ende dieser ersten Sitzung haben Sie in der Regel ein deutlich klareres Bild davon, worum es eigentlich geht und woran wir arbeiten würden.

Danach gehen wir in die Themen selbst hinein: in das, was nachwirkt, in die Muster, die sich wiederholen, in das Bild, das Sie von sich selbst haben. Behutsam und in dem Tempo, das für Sie stimmt – nichts wird übergangen, nichts überstürzt. Wie oft und in welchen Abständen wir uns sehen, entscheiden Sie.

Der letzte Teil ist der ruhigste: Neues im Alltag ausprobieren, Rückschritte einordnen, das Erreichte festigen. Die Abstände werden größer, dann hört es entweder auf – oder Sie entdecken mit neuen Kräften und neuem Horizont weitere spannende Themen, die Ihre Lebensqualität erhöhen.

Wie es anfängt

Sätze aus dem ersten Gespräch

Kaum jemand kommt mit einer fertigen Beschreibung. Meistens ist es ein einzelner Satz – etwa einer von diesen:

„So kann es nicht weitergehen."

„Ich habe es lange genug allein versucht."

„Ich bin ständig angespannt, ohne Grund."

„Nachts komme ich nicht zur Ruhe."

„Ich ahne, dass es von früher kommt."

„Ich möchte endlich verstehen, was mit mir los ist."

Jeder dieser Sätze genügt völlig als Anfang. Alles Weitere entwickelt sich im Gespräch – das ist meine Aufgabe, nicht Ihre.

Mein Ansatz

Woran Sie meine Arbeit erkennen

Ursachen statt Symptome

Ein Symptom lässt sich dämpfen. Spannender ist die Frage, wofür es steht. Wir gehen dorthin, wo es herkommt – und arbeiten dort, statt oben nachzubessern.

Im Gespräch, ohne Medikamente

Ich arbeite ausschließlich mit dem Gespräch: verstehen, einordnen, Muster erkennen, Neues ausprobieren. Verordnungen gehören in ärztliche Hände – nicht in meine.

So viel Zeit, wie es braucht

Keine starre 50-Minuten-Grenze, keine festgelegte Sitzungszahl. Wir nehmen uns die Zeit, die das Thema gerade verlangt – und hören auf, wenn es genug ist.

Der private Rahmen

Meine Praxis ist eine Privatpraxis nach dem Heilpraktikergesetz. Das bedeutet: Termine gibt es in der Regel kurzfristig, es gibt kein Bewilligungsverfahren, und nichts über Sie geht an eine Krankenkasse. Sie erhalten eine Rechnung, die Sie steuerlich geltend machen können; private Zusatzversicherungen beteiligen sich je nach Tarif anteilig.

Viele nutzen die private Therapie auch, um die Wartezeit auf einen Kassenplatz zu überbrücken. In Deutschland dürfen Psychotherapie ausschließlich Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, Ärztinnen und Ärzte sowie Heilpraktiker für Psychotherapie – zu denen ich gehöre – anbieten.

Was Sie gewinnen

Was sich verändern kann

Wie schnell und wie weit, lässt sich vorher nicht sagen – das ist bei jedem Menschen anders. Was sich in einer Therapie aber häufig bewegt:

Verstehen, woher es kommt Belastendes verarbeiten Innere Anspannung lösen Ruhiger schlafen Alte Muster erkennen Wieder handlungsfähig werden Mehr innere Freiheit Lebensqualität zurückgewinnen

Nicht überdecken – verstehen und loslassen.

„Manches wird erst deutlich, wenn man es ausspricht."

Der erste Schritt

Ein Termin, ohne lange Wartezeit

Sie müssen sich zu nichts verpflichten. Eine erste Sitzung zeigt am besten, ob es zwischen uns passt und was sinnvoll wäre – auf Wunsch auch bequem von zuhause aus, per Telefon oder Video. Melden Sie sich gern über das Kontaktformular.

In einer akuten Krise wenden Sie sich bitte an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117, an die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder im Notfall an die 112.